Battlefield 3 Gameserver in Deutschland

Heute scheint sich was zu tun bei Battlefield 3! Nun können offensichtlich auch Anbieter, die nicht in der Alpha mitgemischt haben (i3d und multiplay waren in der Alpha) Vorbestellungen (Preorders) annehmen. Bisher scheint es so, als wären nur zwei deutsche Anbieter im Rennen. Wie bei Bad Company 2 und Crysis 2 bieten auch nun wieder gamed!de – Gameserver und 4Netplayers als etablierte deutsche Anbieter die BF3 Gameserver an. Daneben gibt es noch einige ausländische Anbieter die auch in Deutschland einige Server deponiert haben.

Hier die Quellen:

Update (9.9.2011, 21:30 Uhr): Die Anbieter haben nun Vorbestellungsmöglichkeiten geschaffen. Offenbar bietet auch G-Portal in Deutschland die Server an.
Hier eine Tabelle mit den Angeboten:

gamed!de 4Netplayers G-Portal
Spieler 16 16 16
Extras Spielekey inklusive - 1. Monat umsonst
Mindestlaufzeit 1 Monat 3 Monate 3 Monate
Serverstandort Düsseldorf Düsseldorf Frankfurt
ESL Zertifikat Ja Nein Ja
Preis pro Monat 14,99 € 24,50 € 17,00 €
Voiceserver 20 Slots
Teamspeak 3
3,00 € 5,49 € (25 Slots) -
Link zum Angebot BF3 gamed!de 4netplayers G-Portal

Vergleichen wurden jeweils die Preise ohne Zwangswerbung im Servernamen (Branding) und kleinstmöglicher Vertragslaufzeit. Je Zeile wurden das beste Angebot markiert. Die beschriebenen Extras sind an Bedingungen geknüpft, siehe jeweilige Anbieterseite. Voiceserver jeweils mit Filetransfer-Option. Stand der Tabelle: 9.9.2011. Alle Angaben ohne Gewähr.

Nerdevents Köln, Aachen und Umgebung

Heute eine (sehr) kurze Projektvorstellung von HCKING, einer Terminübersicht für “Nerdevents” in Köln, Aachen und Umgebung.

Die Seite wurde vor ein paar Tagen unter anderem von meinem Kommilitonen und Dude Lucas Dohmen online gebracht. Dort gibt es stets aktuell Infos zu Usergroups und Veranstaltungen für die gemeinen “Kellerbewohner” im Großraum Köln und Aachen. Die Termine sind auch per iCal abonnierbar, sodass man kein Event mehr verpasst.

Viel Spaß damit :-).

Minecraft Gameserver zum Mieten Vergleich

Hier mal ein kurzer Überblick zur Marktsituation bei Minecraft-Gameservern. Minecraft unterscheidet sich stark von anderen Gameservern (wie z.b. Counter-Strike) und stellen daher besondere Anforderungen an die Gameserverprovider. Insbesondere stellt Minecraft hohe Anforderungen an den Arbeitsspeicher. Während “normale” Gameserver sich hier mit wenigen hundert Megabyte zufrieden geben, benötigt Minecraft bereits für wenige Spieler direkt mehrere Gigabyte aktiven Speicher. Um effektiv Minecraftserver zu betreiben, benötigt man also einen Server mit viel Arbeitsspeicher. Da Arbeitsspeicher – anderes als Festplattenplatz – gewissen Beschränkungen je Server unterliegt, ist man durch diesen in der Anzahl der möglichen Gameserver beschränkt (aktuell sind beispielsweise mehr als 32 GB kaum mit preiswerter Hardware zu realisieren). Egal welche CPU verwendet wird. Auch SSDs als Arbeitsspeicherersatz (SWAP) scheinen nach bisherigen Tests kein gutes Ergebnis zu liefern. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal für Minecraftserver ist also, wieviel Arbeitsspeicher für den Server zur Verfügung steht. Dies schlägt sich dann auch im Preis nieder.
Außerdem gibt es noch die maximal möglichen gleichzeitigen Spieler auf dem Server. Es liegt auf der Hand das mehr Spieler auch mehr Arbeitsspeicher benötigen werden. Es ist daher in aller Regel z.B. nicht sinnvoll einen 64 Slot Server mit 512 MB RAM zu betreiben. Von den Anbietern gibt es hierzu häufig Empfehlungen wie 512 MB bis 8 Spieler, 1 GB bis 16 Spieler usw.
Daneben bieten Gameserveranbieter häufig auch Extras wie z.B. Voiceserver oder automatische Updates des Spiels an.

Hier möchte ich die Angebote für einen 16 Slot Public Minecraft Server vergleichen. Zusätzlich habe ich noch die Preise für einen 20 Slot Teamspeak 3 Voiceserver dazu zusammengefasst. Stand: 21. Dezember 2011.

gamed!de Nitrado meincraft-server ZAP-Hosting
Spieler 16 16 20 16
RAM 1 GB keine Angabe 1 GB 2 GB
CPU i7-2600 Xeon/Core i/Opteron keine Angabe i7
Standort Düsseldorf Frankfurt Bremen Frankfurt
ESL Zertifikat vorhanden vorhanden nein nein
Preis 9,99 € 16,00 € 11,99 € 11,77 €
Setup - - - -
TS3 Voiceserver 20 Slots 3,00 € 6,00 € 8,49 € (24 Slots) 3,80 €
Link zum Mietangebot Minecraft Gameserver Publicserver Kumpel Server MC Server

Daneben gibt es natürlich noch Rootserver speziell für Minecraft. Von den oben genannten bietet aber nur gamed!de – Gameserver schlüsselfertige Minecraft Rootserver mit Verwaltung via Webinterface an.

Merkwürdige Veränderung im Ubuntu lucid iptables redirect target

Nach dem letzten Update eines Ubuntu Servers stellte ich plötzlich eine Änderung der Funktionsweise von iptables fest: Bei einem REDIRECT wurde plötzlich als Ziel nicht mehr die ursprüngliche Destination-IP der Verbindung benutzt, sondern die Destination-IP wurde durch die erste IP des Interfaces ersetzt. Das hat dazu geführt, dass ich bei meinem redirect immer nur ein connection refused bekommen habe, denn auf der ersten Interface Adresse gab es den Dienst nicht. Ärgerlicherweise ist es aber auch genau so in den manpages beschrieben (auch schon in hardy, ich habs nachgeguckt):

This target is only valid in the nat table, in the PREROUTING and OUTPUT chains, and user-defined chains which are only called from those chains. It redirects the packet to the machine itself by changing the destination IP to the primary address of the incoming interface (locally-generated packets are mapped to the 127.0.0.1 address).

Mac OS X Safari ssh-Links

Die Mac OS X Terminal.app ist zwar schön, zum ständigen verwenden finde ich aber iTerm besser gelungen. Leider hat man durch Verwendung von ssh://-Links im Safari aber dann trotzdem oft die Terminal.app auf und verwendet beides parallel. Insgesamt keine schöne Situation. Seit Snow Leopard gibt es außerdem noch eine Warnmeldung aus Terminal.app, sobald man etwas via ssh-Link öffnet, die Vorauswahl steht auf “nicht zulassen”. Vielleicht mag es etwas sicherer sein noch mal nachzufragen, es nervt aber einfach tierisch.

Abhilfe schafft RCDefaultApp, damit kann man in den Systemeinstellungen die Anwendung für ssh-Links einfach auf iTerm umschalten und schon ist man aus dem Schneider.

Installation ist einfach: Runterladen, dann die .prefPane-Datei aus dem dmg nach ~/Library/PreferencePanes/ kopieren und über Systemeinstellungen “Programmzuordnungen” darauf zugreifen.

Alle E-Mails an eine Adresse zustellen mit Exim

Von Entwicklungs- oder Stagingservern aus möchte man in der Regel keine E-Mails an Kunden raussenden. Das aber in einer (bestehenden) Anwendung zu berücksichtigen kann aufwändig und fehleranfällig sein. Besser wäre es doch, direkt den Mailserver die Mails abzufangen, noch bevor diese irgendwie zugestellt werden können. Die E-Mails kann man sich dann noch gleich zu einer eigenen Mailbox weiterleiten lassen um den Inhalt beim Testen schon mal zu Gesicht zu bekommen.

Hier nun ein Beispiel wie man so eine Konfiguration mit Debian/Ubuntu realisieren kann:
In der Datei /etc/exim4/exim4.conf.template gibt es einen REWRITE CONFIGURATION Abschnitt.
Nach dem begin rewrite kann man dann in der nächsten Zeile eine oder mehrere Regeln einfügen. Für den beschriebenen Fall könnte das dann so aussehen:
*@* devilhopper@example.com tT

Es gibt auch noch andere Flags als tT (das überschreibt alle To-Felder in der Mail). Eine Liste der Flags gibts im Exim-Manual.

Damit die Konfiguration aus dem Template in eine Exim-Konfiguration übersetzt wird, muss dann noch ein update-exim4.conf ausgeführt werden und mit /etc/init.d/exim4 restart Exim selbst neugestartet werden.

Mailserver IPv6 WTF

Bei IPv6 treten an allen Ecken wohl immer mal wieder kleinere Problemchen auf mit denen man nicht so direkt rechnet:

Ein Server bekommt per Autoconf eine v6 Adresse zugewiesen.
Auf dem Server läuft ein Mailserver. Eine E-Mail soll an einen Mailserver mit v6 Adresse gesendet werden. Der Server merkt dass er eine globale IPv6 hat, schaut demnach erstmal ob es einen AAAA-Record für den Ziel Server gibt. Gibt es (z.B. bei freenet.de). Also versuchen wir mal direkt über v6 zu senden. Klappt leider nicht weil unsere Autoconf Adresse kein RDNS hat und der Mailserver nicht so schlau ist vielleicht auch mal über v4 zu senden.

Also Merke: Entweder Autoconf disablen, eine statische IPv6 Adresse setzen und RDNS Einträge setzen oder beides sofern man v6 wirklich auf einem Server nutzen möchte. Autoconf ist zwar gut gemeint aber irgendwie bei Servern dann doch ein bisschen fehl am Platz.

Ein Howto wie man Autoconf deaktiviert findet sich z.B. hier.

Linux: newusers statt usermod/useradd/usermod

Kurze Notiz: Wenn man versucht mit useradd/userdel/usermod viele Linux User auf einem System (automatisch) zu verwalten wird man ziemlich schnell eine böse Überraschung überleben. Die Skripte werden sehr langsam sein und es wird ab und an mal Fehler geben weil für /etc/passwd, /etc/groups oder /etc/shadow kein lock angelegt werden kann. Insgesamt ein sehr unbefriedigendes Ergebnis.

Eine “Lösung” könnte sein sich selbst etwas zu schreiben, dass die entsprechenden Einträge in /etc/passwd und /etc/shadow direkt anlegt und verändert. Eine saubere Lösung ist das aber mit Sicherheit nicht (wenn man Pech hat schießt man sich damit seine kompletten Benutzertabellen tot, das will man in der Regel eher vermeiden ;-)).

Vor ein paar Wochen ist mir dann das Unix Tool newusers aufgefallen. Ein Howto dazu habe ich hier gefunden. Soweit ein super Tool dass fast die gesamte Benutzerverwaltung erledigen kann, ein weiterer Vorteil ist, dass es bei den meisten Distributionen direkt dabei ist. Viel besser gehts also nicht! Ich empfehle jedem der User per Skript verwaltet sich das Tool mal anzusehen – es lohnt sich!

Apple Store Oberhausen

Heute bin ich wagemutig mit meiner Freundin zur Eröffnung des Apple Store in Oberhausen gefahren! Ehrlich gesagt habe ich nicht mit diesem Volksfest ähnlichen Andrang gerechnet. Bisher waren wir noch nicht drin, wir beschäftigen uns noch etwas im Centro bis die Schlangen kürzer werden.

Ich habe auch ein paar Bilder gemacht: